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Ich mag Österreich .
Seit meiner Kindheit ist es mir vertraut . Vom Durchfahren . Vom Dasein . Vom Schauspielstudium . Vom Drehen . Vom Theaterspielen .
Mein Sohn und seine Familie leben da . Freunde . Echte und virtuelle . Meine Großväter waren Österreicher . Einer davon war Wiener.
Tirol ist schön . Die Steiermark . Wien nur du allein . Innsbruck ich muss dich lassen .
"In der EU gibt es am Sonntag vielleicht ein Land mit einem rechtspopulistischen Präsidenten - und in vier Wochen ein Land, das nicht mehr dazugehören will. Österreicher und Briten haben jetzt einen anspruchsvollen Job..." (Nico Fried in der SZ 21.5.16)
Ich mag die Menschen in Österreich . Auch die Zwideren . Ihren schwarzen Humor . Ihre hemmungslose Grantigkeit . Ihre Lieder.
Ihren Slang . Ihre Phantasie . Ihre Kabarettisten . Die bekommen immer genügend Futter.
Ein zwiderer , melancholischer Österreicher ist mir vertraut und bringt mich zum Lachen . Ein Deutscher gleicher Couleur ist mir oft... sorry, zuwider. Österreicher haben unübersetzbare Wörter. Sie haben Charme . Sie sind falsch. Sie sind musikalisch. Sie sind gschamster Diener freundlich - und halten ´s Messer hinterm Rücken. Sie spielen immer eine Rolle. Sie rauchen immer noch in Beiseln und Hinterstuben . Sie singen, dass es eine Freud ist .
"In der EU gibt es am Sonntag vielleicht ein Land mit einem rechtspopulistischen Präsidenten ...Österreicher haben jetzt einen anspruchsvollen Job..."
Sie lassen sich überholen und überholen dann selbst. Sie machen gutes und auch langweiliges Theater . Sie sind so begabt . Sie drehen hinreissend böse und komische Filme . Sie trauen sich auf allen Gebieten ´was.. ob es einem gefällt oder nicht .
JA, SIE GETRAUEN SICH WAS .
Sie sollen das bitte alles weiterhin tun. Sie sollen weiterhin offen und mutig und kühn sein dürfen . Sie sollen kraft ihrer Wahl-Entscheidung weiterhin ein Land sein, durch das ich so gerne fahre, wie andere auch . In dem ich so gerne bleibe, wie andere auch .
Ein Land, das nicht in Dummheit und Enge und Furcht erstarrt.
"Die Geschichte lehrt andauernd . Sie findet nur keine Schüler"
(Ingeborg Bachmann)
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Wenn nur noch Gehorsam gefragt ist und nicht mehr Charakter, dann geht die Wahrheit und die Lüge kommt .
(Ödön von Horváth)
(Ödön von Horváth)
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"Ach", sagte die Maus,"die Welt wird enger mit jedem Tag. Zuerst war sie so breit, daß ich Angst hatte, ich lief weiter und war glücklich, daß ich endlich rechts und links in der Ferne Mauern sah, aber diese langen Mauern eilen so schnell aufeinander zu, daß ich schon im letzten Zimmer bin, und dort im Winkel steht die Falle, in die ich laufe."
"Du mußt nur die Laufrichtung ändern", sagte die Katze und fraß sie.
(Franz Kafka)
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(Franz Kafka)
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Jede Rohheit hat ihren Ursprung in einer Schwäche.
(Seneca)
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Foto und Text (c)Krista Posch
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WIKIPEDIA :
Obwohl man von einem – wie auch immer gearteten – „Österreich“ als eigenständiges Herzogtum ab 1156, und selbst als rein territoriale Einheit frühestens mit der Entwicklung der zu Baiern gehörenden Mark Ostarrîchi im späten 10. Jahrhundert sprechen kann, so entstand dieses Gebilde doch nicht in einem kulturfreien Raum, sondern einer Region mit langer und ungebrochener Tradition, deren Überlieferung und Überreste als Kulturerbe Österreichs zu seiner kulturellen Identität gehört.
Zwar entstand dieses Ostarrîchi selbst in einem Niemandsland des fränkischen Reiches gegenüber dem besiegten Reich der Awaren, die kaum Spuren hinterlassen haben. Die fränkische Besiedlung in Österreich traf auf eine romanisierte Bevölkerung, die Ortsnamenkunde belegt das, auch der heilige Rupert, der 696 in Salzburg mit der Missionierung der Südgrenze Austriens beginnt, fand keineswegs von der Völkerwanderung verheertes Land vor, sondern romanisierte Christen. Der Südosten Österreichs aber gründet sich darüber hinaus in der Tradition eines slawischen Reiches Karantanien, und geht noch viele Jahrhunderte einen eigenen Weg, der bis heute zu spüren ist. Auch hier lassen sich Kontakte zu romanisierten Vorbewohnern vermuten.
WIKIPEDIA :
Obwohl man von einem – wie auch immer gearteten – „Österreich“ als eigenständiges Herzogtum ab 1156, und selbst als rein territoriale Einheit frühestens mit der Entwicklung der zu Baiern gehörenden Mark Ostarrîchi im späten 10. Jahrhundert sprechen kann, so entstand dieses Gebilde doch nicht in einem kulturfreien Raum, sondern einer Region mit langer und ungebrochener Tradition, deren Überlieferung und Überreste als Kulturerbe Österreichs zu seiner kulturellen Identität gehört.
Zwar entstand dieses Ostarrîchi selbst in einem Niemandsland des fränkischen Reiches gegenüber dem besiegten Reich der Awaren, die kaum Spuren hinterlassen haben. Die fränkische Besiedlung in Österreich traf auf eine romanisierte Bevölkerung, die Ortsnamenkunde belegt das, auch der heilige Rupert, der 696 in Salzburg mit der Missionierung der Südgrenze Austriens beginnt, fand keineswegs von der Völkerwanderung verheertes Land vor, sondern romanisierte Christen. Der Südosten Österreichs aber gründet sich darüber hinaus in der Tradition eines slawischen Reiches Karantanien, und geht noch viele Jahrhunderte einen eigenen Weg, der bis heute zu spüren ist. Auch hier lassen sich Kontakte zu romanisierten Vorbewohnern vermuten.



