Freitag, 8. Mai 2015

Chansons


Singen macht Freude. Macht fast glücklich.
Unabhängig davon ob das Lied melancholisch ist, heiter, ironisch, böse, von Liebe singt, von Einsamkeit, von Lust oder Frust.... 



Spätes Mädchen


Ich bin ein spätes Mädchen
Mich schaut keiner an
Korrekt und unauffällig
Ich bin die ohne Mann

Ich bin ein sehr spätes Mädchen
Keiner weiss wie spät
Ich manchmal unterwegs bin
Und  wie meine Nacht vergeht

Ich besuche am Fluss die Schwäne
Kein Mensch da, nur ich
Und bin Leda für einen von ihnen
Und lass Federn und vergesse mich

Er umfängt mich mit weichen Schwingen
Mein Hemd liegt am Strand
Mir schwanen die schönsten Dinge
Nachts im Sand

Ich komme spät , doch niemals nie...
Früh
Fliege ich nach Hause
Mal mir die Lippen an
Und bin ein spätes Mädchen
In der Straßenbahn

Ins Büro, zum Diktat,
alles läuft nach Plan
immer freundlich,immer pünktlich,
und ich rieche nach Schwan

Worte (c) Krista Posch
Musik  Peter Ludwig
....

Ein Chanson ist ein Lied.
Wir verbinden damit Französisches.
Wir verbinden damit Jacques Brel, Juliette Greco, Georges Brassens, Edith Piaf und so fort Hier z.B. ein wunderschönes Chanson gesungen von BARBARA 


Irgendwann habe ich selbst angefangen, Liedtexte zu schreiben . 
Phasenweise flogen sie nur so daher. Ein Kanal war geöffnet. 
Auch meinen Südtiroler Dialekt habe ich auf natürliche Weise benützen können.
In verschiedenen Musikern und Komponisten habe ich "Seelenverwandte" gefunden,
immer war mir jemand für einen bestimmten Text gerade der Richtige ...

Anfänglich und zuletzt vorallem der Komponist und Pianist Peter Ludwig

ein Ausschnitt aus meinem Programm vom "verschenkten Mann" :





Ein Text in meiner Südtiroler Mundart :

HERZBLUT

I woass net,wia mir isch
Amol bin i letschat, amol bin i frisch,
Amol denk i an ihn,
Amol denk i an di,
Und manchmal a an mi

I woass net,wohin s mi ziagt.
I sog,I mog di – und fürcht,i lüag.
I sogs zu ihm,
I sogs zu Dir
Und manchmal a zu mir

I woass net, wos I will
I mechet juchzn – und bin still
I tanz für ihn,
i sing für di
und woan a bissl um mi

Jetz schneid i mi mittn ausnand..
´S tropft ´s Bluat von meiner Hand…
A Stück für ihn,
a Stück für di
mei Herz b´halt i für mi

Oan Zappler no – und jetz ischs stumm..
Ganz staad ischs umadum
Die Liab tuat guat,
Die Liab tuat weah
Jetz spür i gar nix mehr




Text und Bilder © Krista Posch



..mit Peter Ludwig trete ich am 21.Mai 2015 beim 
Benefiz-Konzert im Theater im Rossstall 
in Germering auf.


...noch einiges zu dem Begriff CHANSON: 


Homepage von Peter Ludwig : http://p-ludwig.com



Zugabe 

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