Dienstag, 26. Mai 2015

LULU


Oper von innen ...und von aussen... heute so für mich ..

Premiere in München
LULU von Alban Berg
In der klugen, kühlen und über das persönliche Drama der Hauptfiguren hinausweisenden Regie von Dmitri Tscherniakov !
Und dem Zauber-Dirigat von Kirill Petrenko !


Marlis Petersen und Bo Skovhus heute während der Premiere 
Den ersten und circa eine Viertelstunde des zweiten Aktes war ich ein (relativ) normaler Opernbesucher im festlichen Nationaltheater . 
Danach war meine Perspektive leider diese:
im Foyer, Projektion der Oper an die Wand..
Das echte Leben kam plötzlich in das künstliche ... in Form von einem dumpfen Schlag, einem erzitternden Bühnenbild ( Kunststofflabyrinth), und feinen Blutstropfen, die aus der anschwellenden Nase (ich saß bis dato in der 5.Reihe, sollte mal so sein..) des sensationellen "sehr hohen Soprans" Marlis Petersen auf ihr weisses Kleid tröpfelten... Der Kampf, den sie im Schock, nachdem sie in vollem Lauf gegen eine der Wände geknallt war, in höchsten Tönen singend, blutend, die Kollegen mit Blicken beruhigend, mit Kleenex-Tüchern wischend, ein vom mitspielenden Diener herbeigebrachtes nasses Tuch in die Ecke schleudernd, mit und gegen sich führte, dieser Kampf war so echt, so berührend, und immer auch Lulu...er brachte mein Inneres durcheinander und ich kämpfte gleichzeitig gegen mein Mit-Aufgeregt-Sein, und das alles bei der peitschenden emotionalen Musik von Alban Berg, bis ich merke, das geht zumindest bei mir nicht länger gut und bevor ich dem Theaterkritiker, der in meiner Reihe saß sowie meinem Begleiter und weiteren Besuchern ohnmächtig vor die Füße rutsche, verlasse ich den Zuschauerraum auf eigenen Beinen und lege mich auf eine Sofabank des Foyers ...


Wieder senkrecht und mich wehrend gegen die zahlreich gereichten Tempos von freundlichen Schließern und Schließerinnen, die darauf bestanden, ICH hätte Nasenbluten,  tat sich dann für mich ein anderes Theater auf.. wer weiss nämlich schon, was im Foyer geschieht während "drinnen" gelitten, geliebt, gemeuchelt und intrigiert wird. 

Zu Alban Bergs von Kirill Petrenko fulminant hervorgeholten Klängen, und der verschwommenen Übertragung an der Wand, wurde höchst konzentriert mit präzisen Gesten und lang eingespeicherten Gesichtern abgeräumt und vorbereitet, was in der ersten Pause von den Freunden der bayrischen Oper verschlungen wurde und in der zweiten Pause die selben nochmals erwarteten. .. 
Und immer in voller Lautstärke die vitalen, gierigen, verzweifelten, höhnischen, feurigen Stimmen von Lulu, Dr.Schön, Alwa, Geschwitz, Schigolch, vom Gymnasiasten ...


Wilfried Hösl, der Hausfotograf, tauchte noch auf gegen Schluss, wir kennen uns aus gemeinsamen Residenztheater-Zeiten, und ich erzählte ihm von der blutenden Diva. Er sagte, an dieses gefährliche ( faszinierende ) Bühnenbild sind während der Probenzeit ALLE einmal gerannt und haben sich Kostbares verletzt, NUR Lulu NICHT....

Marlis Petersen wurde übrigens stürmisch GEFEIERT und sie freute sich wie ein Kind.

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Lulu

Ich liebe nicht den Hundetrab
Alltäglichen Verkehres;
Ich liebe das wogende Auf und Ab
Des tosenden Weltenmeeres.
Ich liebe die Liebe, die ernste Kunst,
Urewige Wissenschaft ist,
Die Liebe, die heilige Himmelsgunst,
Die irdische Riesenkraft ist.
Mein ganzes Innre erfülle der Mann
Mit Wucht und mit seelischer Größe.
Aufjauchzend vor Stolz enthüll ich ihm dann,
Aufjauchzend vor Glück meine Blöße.
Frank Wedekind

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Ulrich Wildgruber u Susanne Lothar
   
Susanne Lothar und .. wer ist er ? ..ich erkenne ihn hier nicht ...

Meine erste Live-Lulu war 1988 am Hamburger Schauspielhaus Wedekinds Theaterstück, Zadeks Regie, und es hat mich diese unschuldig-hemmungslose Lulu von Susanne Lothar derart beeindruckt ... 
ebenso der faunisch-wahnsinnige Uli Wildgruber als Dr. Schön
oder Jutta Hoffmann als Gräfin Geschwitz ... 
und -bitte- Uwe Bohm als Jack the Ripper ..




(c) Krista Posch

Freitag, 8. Mai 2015

Chansons


Singen macht Freude. Macht fast glücklich.
Unabhängig davon ob das Lied melancholisch ist, heiter, ironisch, böse, von Liebe singt, von Einsamkeit, von Lust oder Frust.... 



Spätes Mädchen


Ich bin ein spätes Mädchen
Mich schaut keiner an
Korrekt und unauffällig
Ich bin die ohne Mann

Ich bin ein sehr spätes Mädchen
Keiner weiss wie spät
Ich manchmal unterwegs bin
Und  wie meine Nacht vergeht

Ich besuche am Fluss die Schwäne
Kein Mensch da, nur ich
Und bin Leda für einen von ihnen
Und lass Federn und vergesse mich

Er umfängt mich mit weichen Schwingen
Mein Hemd liegt am Strand
Mir schwanen die schönsten Dinge
Nachts im Sand

Ich komme spät , doch niemals nie...
Früh
Fliege ich nach Hause
Mal mir die Lippen an
Und bin ein spätes Mädchen
In der Straßenbahn

Ins Büro, zum Diktat,
alles läuft nach Plan
immer freundlich,immer pünktlich,
und ich rieche nach Schwan

Worte (c) Krista Posch
Musik  Peter Ludwig
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Ein Chanson ist ein Lied.
Wir verbinden damit Französisches.
Wir verbinden damit Jacques Brel, Juliette Greco, Georges Brassens, Edith Piaf und so fort Hier z.B. ein wunderschönes Chanson gesungen von BARBARA 


Irgendwann habe ich selbst angefangen, Liedtexte zu schreiben . 
Phasenweise flogen sie nur so daher. Ein Kanal war geöffnet. 
Auch meinen Südtiroler Dialekt habe ich auf natürliche Weise benützen können.
In verschiedenen Musikern und Komponisten habe ich "Seelenverwandte" gefunden,
immer war mir jemand für einen bestimmten Text gerade der Richtige ...

Anfänglich und zuletzt vorallem der Komponist und Pianist Peter Ludwig

ein Ausschnitt aus meinem Programm vom "verschenkten Mann" :





Ein Text in meiner Südtiroler Mundart :

HERZBLUT

I woass net,wia mir isch
Amol bin i letschat, amol bin i frisch,
Amol denk i an ihn,
Amol denk i an di,
Und manchmal a an mi

I woass net,wohin s mi ziagt.
I sog,I mog di – und fürcht,i lüag.
I sogs zu ihm,
I sogs zu Dir
Und manchmal a zu mir

I woass net, wos I will
I mechet juchzn – und bin still
I tanz für ihn,
i sing für di
und woan a bissl um mi

Jetz schneid i mi mittn ausnand..
´S tropft ´s Bluat von meiner Hand…
A Stück für ihn,
a Stück für di
mei Herz b´halt i für mi

Oan Zappler no – und jetz ischs stumm..
Ganz staad ischs umadum
Die Liab tuat guat,
Die Liab tuat weah
Jetz spür i gar nix mehr




Text und Bilder © Krista Posch



..mit Peter Ludwig trete ich am 21.Mai 2015 beim 
Benefiz-Konzert im Theater im Rossstall 
in Germering auf.


...noch einiges zu dem Begriff CHANSON: 


Homepage von Peter Ludwig : http://p-ludwig.com



Zugabe 

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Freitag, 24. April 2015

NICHTS






Manchmal SCHREIBE ich einfach gerne ! Auch ohne ein bestimmtes Thema...
Ein Selbstgespräch sozusagen.. bei dem schliesslich andere zuhören dürfen.. wenn sie mögen... 
Mal NICHTS erzählen, teilen, liken ... 
Schreiben, was NICHTS ist ... NICHTS will .. 
Und trotzdem kommt irgendetwas aufs "Papier" dabei ... solange ich hier tippe...
Zum Beispiel fällt mir jetzt der Satz ein :
Ich habe keine besondere Begabung, ich bin nur leidenschaftlich neugierig ..

Das hat EINSTEIN gesagt und nur dadurch ist der Satz besonders ... Wenn er von mir wäre, wäre er simpel ... oder banal ... auch stimmte er nicht ganz ..  Aber auch das ist relativ und hängt vom Betrachter ab und somit steht letztlich wieder - NICHTS auf dem Blatt .

Wir plappern uns durchs Netz ..
Mal interessanter und anregender ... 
meist a bissl sinnlos ...
oder einfach nur (geflüstert): eitel ... 
... und als erste meine ich auch mich SELBST damit ... stehe voll dazu... und schliesslich ist dieses sinnfreie-Nichts-Wollen ja gerade im Moment mein Thema hier .

Meine LIEDER , TEXTE ... alles was ich zB für meine verschiedenen Programme geschrieben habe ... alles fing bei NICHTS an... bei NICHTS WOLLEN ... nur die Verbindung zwischen Hirn, Herz und Hand zulassen und mir ERLAUBEN, NICHTS zu wollen .... ohne mich vor-zu-zensieren ... ohne ein Ergebnis zu wollen... das kommt von allein .. das kristallisiert sich allmählich heraus... 
einfach zu SCHREIBEN .. 
früher nur mit der Hand .. sehr empfehlenswert ..

Was der Satz von Einstein da oben damit zu tun hat ? Keine Ahnung ... :-)

><


Der unbefugte Kritikus ...

Ei, welch ein Einfall dir kommt !
Du richtest die Kunst mir, zu schreiben,
Ehe du selber die Kunst,
Bester, zu lesen gelernt.

Heinrich von Kleist




text u photos ©k.posch






Donnerstag, 16. April 2015

blühen


Frühling erinnert mich immer ans Kind-Sein.


Zum ersten mal in Kniestrümpfen nach einem langen Strumpfhosenwinter 
Zum ersten Mal der Mantel offen 
Zum ersten Mal die Haare im Wind 
Hatte immer kurzes Haar, das leider nicht sehr malerisch flatterte, aber es war jedesmal ein Freiheitserlebnis.



Und von Tag zu Tag erwachte rundherum der Schulweg vom Asphaltgrau zu grün in allen Schattierungen. 
Das Schönste : 
Die Magnolien 


Diese hellgrauen nackten Sträucher mit den dicken Knospen, denen man beim Aufgehen zuschauen konnte. 
Und ich blühte mit ihnen um die Wette.



Text/Photos © K.Posch












Dienstag, 14. April 2015

IPHONE AUGEN



Strahlender April-Tag . 
Wind . Ich auf dem Fahrrad zum Bayrischen Rundfunk, wie so häufig . Aber nicht immer ist sooo ein Frühlingstag .

Sehe lauter Schönheit, die ich auf dem Rückweg fotografieren möchte . Und da kommt der Gedanke :

Bin OHNE IPHONE ! Hab es zu Hause liegen lassen !

Starker Moment . Reaktion im Körper . Ein kleines Frei-Gefühl...und zugleich : SCHAAADE ...
Und dann muss ich übers ganze Gesicht lachen :

Also einfach SCHAUEN, Krista... Juhuuu ! ...  AN-SCHAUEN...  nicht immer durch den Kamerafilter... nicht immer FEST-halten .. 
heute nur für mich ... AUGEN - Blicke ...


Prall aufplatzende Magnolienblüten auf einem Strauch am Strassenrand !      schauen ....

Ein rosaroter Zierkirschenbaum neben dem anderen hebt sich von dem blauen Himmel ab !       schauen ....

Eine Zierwolke neben der anderen dekoriert den hässlichen BR-Turm !                 schauen ....

Lauter windzerzauste BR-Mitarbeiter glücklich trotz erkaltendem Kantinen-Essen auf der Sonnen-Innenhof-Wiese ! 
Ebensolche in den ersten Frühlingsklamotten postend und telefonierend in der SONNE vor dem BR-Café !       schauen....

Grün knospt und hopst und birst es aus allen Baum- und Zweigporen !    schauen ....



"UND ICH O H N E  IPHONE !" 
"Was für schöne Bilder wären das geworden!" 

 falsch: das SIND js schöne Bilder geworden! 
   
Dankbar für meine Augen!    
Dankbar für meinen BLICK!


Für heute war das sehr schön so 

....




auch Augen 


15.4. dazugekommen ...



©K.Posch

























Freitag, 20. März 2015

Sonnenfinsternis



  • Person A : Hier in Hamburg war es perfekt! Blauer Himmel. Kurz nach der maximalen Abdeckung kamen ein paar Schleierwolken vorbei, sodass ich sogar noch Aufnahmen in 4k mit der GH4 machen konnte. Beeindruckend und Ehrfurcht einflößend. Die Erde ist ein Raumschiff und wir leben im Weltall. Person B : Ja, aber die Besatzung spinnt ziemlich.
    (Dialog auf Facebook) 

»Nie und nie in meinem ganzen Leben war ich so erschüttert, von Schauer und Erhabenheit so erschüttert, wie in diesen zwei Minuten, es war nicht anders, als hätte Gott auf einmal ein deutliches Wort gesprochen und ich hätte es verstanden.«
Adalbert Stifter über die totale Sofi am 8.Juli 1842


Bleibe nicht am Boden heften,

Frisch gewagt und frisch hinaus!

Kopf und Arm mit heiteren Kräften,

Überall sind sie zu Haus;


Wo wir uns der Sonne freuen,
Sind wir jede Sorge los;
Daß wir uns in ihr zerstreuen,
Darum ist die Welt so groß.

(1749 - 1832), deutscher Dichter der Klassik, Naturwissenschaftler und Staatsmann

...aha, Herr Geheimrat ..



SONNENFINSTERNIS 
....aber eigentlich wird es ab heute grade HELL  und heller und vielleicht wirkt das auch auf uns merkwürdige Menschenwesen ... hoffen darf man ja ...


Erinnere mich gut an die totale Sonnenfinsternis 1999 ..Die Isar-Auen voller Menschen mit Spezial-Brillen, voller Hunde ohne ... 
Fahles Licht, kein Vogelgezwitscher, ein Nacht-Tag näherte sich, dann Dunkel und totale Stille..
Eine königliche Korona .. 

..als der Schatten sich allmählich wieder wegschob ging APPLAUS los ...lauter Applaus der Erleichterung ..und überschwemmte alle ..

Es hatte etwas vollkommen Atavistisches, Archaisches .. und war so "ECHT" :

Erleichterung, dass doch alles so weitergehen darf wie bisher !

Das große Feuer am Himmel ist nicht erloschen !

Ein gütiger starker Gott erhält es für uns !

Mutter, wo sind die Keulen !

Auf zum nächsten Sonnenbrand !


Es berührt mich eigenartig, wie nahe wir unseren Höhlen-Vorfahren in jeder Weise noch sind .... und es macht mich zornig, dass wir - wenn man sich das Fortschreiten der Welt so anschaut - das anscheinend auch bleiben wollen ...




..fundstück im Netz:

Carmen Sylva (1843 - 1916), Dichtername der Königin Elisabeth (eigentlich Pauline Elisabeth Ottilie Luise) Prinzessin zu Wied, Königin von Rumänien, deutsche Lyrikerin und neuromantische Märchenerzählerin
Quelle: »Meine Ruh!«



© K.Posch

















Dienstag, 17. März 2015

BIRDMAN




"Die ganze Welt ist Bühne
Und alle Fraun und Männer bloße Spieler.

Sie treten auf und gehen wieder ab,

Sein Leben lang spielt einer manche Rollen
Durch sieben Akte hin...."

Jacques in "Wie es Euch gefällt" von Shakespeare

Michael Keaton

Diese Lebensgier.. Anerkennungsgier.. Liebesgier.. 
Der ständige Einflüsterer vergangener "Siege" und alter Träume .. 
Wir sind Birdman ... jeder sein Eigener ... 
Eine Wucht, ein traurig-komisch-wilder Spass, der einem (ob Schauspieler, Versteller, So-tuer-als-ob...) den Spiegel vorhält und keiner kann sagen, das alles hätte mit uns ( auch den Nicht-Kaschperln ) nichts zu tun ... 

Endlich bin ich in diesem Film gewesen. 
Starke Parabel über die Eitelkeiten und Abhängigkeiten des (..meines) Berufsstandes SCHAUSPIELER. Zugespitzt - spielerisch, drehbuch- und regiemäßig... der ganze Film selbst wie ein Stück von Tschechow ...an den ich oft denken musste.. auch wenn Tschechow fälschlicherweise so melancholisch und "sanft" auf unseren Bühnen herumtappst ... ein wilder KOMIKER ist er.. und die wilde Komik in BIRDMAN hat mich halt oft an ihn ...UND natürlich an SHAKESPEARE denken lassen !! ...der dann ja auch in rauer ( schreibe lieber "rauher"..) Trunkenheitsnacht unter der Brücke lauthals zitiert wird. 

Offizielle Seite :     http://www.birdmanthemovie.com

Ein Schau-Spieler besser als der andere ... FALSCH! Jeder mit dem anderen verwachsen...zusammen... Spiel und Wirklichkeit vermischend auf im Kino schon lange nicht gesehene Weise .. 

Die Wichtigkeit von Hollywood, Kritik und Erfolg auf das zusammengestaucht, was es mit uns Selbst-und-andere-Darstellern machen kann...


Deutscher Trailer :    https://youtu.be/ZBbASNffguw

                                 
Und auf der Facebook-Seite von Klaus Pohl wird in seinem Schauspielerroman bestätigt, dass Schauspielerei Irrsinnspotential hat ...

https://www.facebook.com/pohl.klaus?fref=ts 


Und in folgendem Blogspot-Eintrag erzählt Johanna Schall ebenso davon ...

http://johannaschall.blogspot.de/2015/03/theater-ist-manchmal-vollends-neben-der.html?spref=fb


handgezeichnete schauspielerwappen, japan, 19.jh.


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