Donnerstag, 1. Dezember 2016

Drei Mal Kino

1.12.2016


.... der Trailer war so reisserisch und krachend geschnitten ... und überhaupt SciFi ... und dann doch : ARRIVAL . Ein wunderbarer Film, der einen staunen lässt über das, wovor der Mensch sich fürchtet... was er gar nicht kennt.... was er nur mit seinen alten üblichen Mitteln, nämlich mit Waffen und Gewalt bekämpfen möchte ... Ein unbekanntes Objekt hängt buchstäblich im Raum oder am Himmel oder zwischen Himmel und Erde , und eine SPRACHWISSENSCHAFTLERIN entdeckt als Einzige, wie der Zugang zum Fremden möglich ist, wie Angst durch Verstehen und Kommunikation und Sprache mit oder ohne so wunderschöne "Zen-Zeichen" , wie sie die Aliens ihr entgegen zeichnen, gebannt werden kann.... 



Arrival (englisch Ankunft) ist ein US-amerikanischer Science-Fiction-Film des kanadischenRegisseurs Denis Villeneuve  aus dem Jahr 2016. In den Hauptrollen sind Amy AdamsForest Whitaker und Jeremy Renner zu sehen. Das von Eric Heisserer verfasste Drehbuch basiert auf der Kurzgeschichte Story of Your Life (1998) von Ted Chiang. Der Film handelt von der Landung mehrerer ausserirdischer Raumschiffe auf der Erde und einem Team aus Spezialisten, das mit den Außerirdischen kommunizieren und die Gründe für die Landung auf der Erde aufdecken soll. (aus Wikipedia)


.... Das System sind wir... es ist uns nicht von oben aufgepfropft worden... WIR haben es gemacht oder zugelassen, dass es so wird wie es geworden ist ... Zornig wird man, traurig, hilflos, wenn man Ken Loach´s Figuren zusieht, wie sie sich in kafkaesker Manier in der Mausefalle des (un)sozialen Netzes verfangen, strampeln, daran zerbrechen ... Ken Loach hat einen berührenden, unaufgeregten, auch komisch-lakonischen Film gemacht ... Nicht die Menschen in den unsympathischen Aufgaben, die sie zu erfüllen haben, sind "schlecht" oder "böse" -  es ist diese Krake aus Bürokratie und angestrengter Herzlosigkeit, die zwei Menschen , Daniel Blake und Kathie , in Not und Einsamkeit treibt ... Durch fast  chirurgische Genauigkeit bewirkt der Film I DANIEL BLAKE Empathie und Mitleid und Ratlosigkeit und man erkundigt sich nach der nächsten "Tafel", oder einer der vielen anderen Möglichkeiten , wo man helfen kann .....



I, DANIEL BLAKE : Daniel Blake ist ein 59-jähriger Tischler aus dem Nordosten Englands, der einen Herzinfarkt erleidet. Der Film setzt damit ein, dass ihn ein Arzt darüber aufklärt und ihm rät nicht mehr zu arbeiten. Bedingt durch seine Krankheit ist es Daniel nicht mehr möglich, einen Job zu finden. Er lernt die alleinerziehende Mutter Katie kennen, die vom Arbeitsamt sanktioniert worden ist und nun ihre Kinder nicht mehr ernähren kann. Zusammen versuchen sie, sich aus ihrer Situation herauszukämpfen. Katie arbeitet schwarz und Daniel hofft auf eine Invalidenrente. (aus Wikipedia)



Und der dritte Film in den vergangenen Tagen war "Florence Foster Jenkins"... Hab gelacht und geheult.. zwischen fast Hysterie und zutiefst Berührtsein über Leidenschaft und Liebe zu einer Fähigkeit, die man gern hätte und gar nicht hat .. es aber nicht erkennt..! .. Was Meryl Streep da spielt .. die Scheue, die Glückliche, das junge Mädchen, die Geschmeichelte, die Sterbende, wie sie über ihre eigenen unfassbar schrägen Krächztöne selbst staunt, und irgendwie vermute ich, dass sie - sowohl MS in der Rolle als auch womöglich die echte FFJ - tief drinnen von ihrer Unfähigkeit weiss... und auch weiss, dass sie sich ihren Traum einfach mit all ihrem ererbten Geld nur erkaufen kann .... 
Was MS rein handwerklich schafft, ohne sich die eigene Stimme zu ruinieren... wie Hugh Grant ihren Lebensmenschen spielt, zwischen echter Liebe zu ihr und seiner Abhängigkeit von ihr, und Simon Helberg den Pianisten, der das Casting gewonnen hat, um FFJ begleiten zu dürfen und sie auch bis ans bitter-peinlich-grandiose Ende begleitet ... 
Wer von Euch Musik liebt, Gesang liebt : auf in den Film . Im Original bitte ...







Text &Photo (c)krista posch








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